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Presse: IKB - Streit zwischen Steinbrück und Glos über Entlastung des Aufsichtsrats 22.02.2008
aktiencheck.de
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Zwischen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Wirtschaftsminister Michael Glos ist ein Streit über die Entlastung des Aufsichtsrats der angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank AG (ISIN DE0008063306 / WKN 806330) entbrannt.
Laut einem Bericht der "EURO am Sonntag" habe Steinbrück entsprechende Meinungsverschiedenheiten in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses am Mittwoch bestätigt. Dabei bezieht sich die Wirtschaftszeitung auf Teilnehmer dieser Sitzung. In der Sitzung habe sich der Finanzminister erneut für eine Entlastung des Aufsichtsrates der IKB auf der Hauptversammlung der Mittelstandsbank im März ausgesprochen Der Wirtschaftsminister sehe dagegen laut dem Bericht auch Versäumnisse des IKB-Aufsichtsrates im Zusammenhang mit der Subprime-Krise, durch die die Bank ins Schlingern geraten ist. Glos setzte sich Regierungskreisen zufolge dafür ein, dass die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gegen die Entlastung votiere, berichtet die Wirtschaftszeitung. Die KfW hält derzeit 37,8 Prozent an der IKB. Mit der Ausübung der Pflichtwandelanleihe zum Monatsende steigt die Beteiligung auf 43,4 Prozent.
Für Steinbrück kommt die Diskussion zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Er muss befürchten, dass der von ihm in den Aufsichtsrat entsandte Abteilungsleiter im Finanzministerium, Jörg Asmussen, beschädigt werden könnte. Asmussen gilt als ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Staatssekretär Thomas Mirow, falls der zum Chef der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung berufen werden sollte.
Die Aktie der IKB notiert aktuell mit einem Minus von 4,19 Prozent bei 5,03 Euro. (22.02.2008/ac/n/d)
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